Weiße Verbandschränke mit grünem Kreuz für Wohnraum, Küche oder Flur, komplett bestückte Erste-Hilfe-Sets für den Haushalt sowie praktische Nachfüllsets und Ergänzungen wie Kinderpflaster, Kühlkompressen und Verbandmaterial – alles passend für Familien und Mehrgenerationenhaushalte.
Welches Erste-Hilfe-Set gehört in jeden Haushalt?
Jeder Haushalt sollte mindestens ein gut erreichbares Erste-Hilfe-Set besitzen – idealerweise in Form eines strukturierten Koffers oder Kastens. Bewährt hat sich eine Ausstattung, die sich an den betriebsbewährten DIN-Normen 13157 / 13169 orientiert: Pflaster, Kompressen, Verbandpäckchen, Binden, Schere, Handschuhe, Rettungsdecke und mehr.
Wo sollte die Erste-Hilfe-Ausstattung zu Hause stehen?
Wichtig ist, dass Sie im Ernstfall nicht lange suchen müssen. Praktische Standorte sind:
zentraler Bereich wie Flur oder Küche
nicht abgeschlossen, aber außer direkter Reichweite kleiner Kinder (z. B. höheres Regal)
klar gekennzeichnet, damit auch Besuch oder Babysitter:innen ihn schnell finden
In größeren Wohnungen oder Häusern kann es sinnvoll sein, zusätzlich kleinere Sets zum Beispiel im Bad, im Kinderbereich oder im Hobbyraum zu platzieren.
Brauchen wir mit Kindern mehrere Sets?
Je nach Wohnsituation hat sich bewährt:
mindestens ein zentrales, vollständiges Set für den gesamten Haushalt
optional zusätzliche kleine Sets
im Kinderzimmer-/Spielbereich
im Garten / auf dem Balkon
im Hobby- oder Werkraum
So ist Erste Hilfe dort, wo das Unfallrisiko erhöht ist – ohne lange Wege und Suchen.
Wie oft sollte unsere Haus-Ausstattung überprüft werden?
Empfehlenswert ist:
mindestens einmal pro Jahr eine vollständige Kontrolle der Inhalte
zusätzlich nach größeren Ereignissen (z. B. Renovierung, Gartenaktion, Kindergeburtstag)
abgelaufene oder angebrochene Materialien ersetzen
Nachfüllsets erleichtern es, Ihre Ausstattung wieder auf den aktuellen Stand zu bringen – ohne jedes Produkt einzeln nachkaufen zu müssen.
Was ist bei Kindern besonders wichtig?
Kinder sind neugierig, beweglich und schnell – typische Verletzungen sind:
Stürze, Prellungen, Beulen
Schürfwunden und kleine Schnittverletzungen
kleine Verbrennungen oder Verbrühungen
Für Familien mit Kindern wichtig:
kindgerechte Pflaster, die gut halten und die Haut schonen
schnell einsatzbereite Kühlkompressen
Handschuhe und Verbandsmaterial in ausreichender Menge
Eltern, die wissen, wie Notruf 112 funktioniert und wie sie ihr Kind beruhigen können BG Prevent+1
Im Zweifel – insbesondere bei Kopfverletzungen, starken Schmerzen, Atemproblemen oder Vergiftungsverdacht – immer ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.